Jeder flieht für sich (2004)
Jeder flieht für sich, Deutschland 2004, 41 Min., Format: MiniDV (Sony VX 2000). Eine Cinemabstruso-Produktion

 

Ein Hinterhof am Tag ohne Licht, draußen die Straßenbahn, sonst nichts. Ein Autoreifen rollt, ein Käfer läuft, dann brennt er. Sinnlos, ohne Zeit.  
Der Sozialhilfeempfänger Steve lebt zusammen mit seinem Vater in einem Außenbezirk von Leipzig. Manchmal passt er auf das Kind seiner Schwester auf, manchmal trifft er einen Kumpel, mit dem er in Abrisshäusern randaliert. Heute oder morgen. Bleiben oder gehen. Leben oder Tod.

REGIE: Tilman und Karl-Friedrich König / BUCH: Karl-Friedrich König / KAMERA: André Weich, Tilman König / SCHNITT: Tilman und Karl-Friedrich König / TON: Gert Adelski / AUSSTATTUNG: Miriam Parchwitz, Andreas Dürer / MUSIK: Oliver Pöschkow

DARSTELLER: Denis Pohl, Eugen P. Herden, Stephanie Pawlowski, Bilal Narat, Eckehart Schütz, Thomas Giegerich, Alexander Nohl, Gebrüder Hempel

Drehnotizen

Die vom Hauptdarsteller inspirierte Geschichte drohte noch bevor sie begonnen hatte zu scheitern, nachdem eben dieser die letzten drei Tage vor Drehbeginn nicht und nirgends zu erreichen gewesen war. Als er plötzlich vor der Tür stand, war die Grundspannung geschaffen, die die im Film angelegte Reizstimmung unterstützte. Erstmals wurde mit zwei Kameras synchron gedreht, was die Arbeit schneller aber auch manchmal unspontaner machte. Die nicht umdekorierte Wohnung eines Teammitgliedes war Hauptdrehort für den Film. Den Höhepunkt bildete eine in der Galerie des Haus- und Hofkinos gedrehte Partyszene, bei der ein Amateurstripper sein Glück versuchen konnte. Die asoziale Atmosphäre einer nicht mehr zu kontrollierenden tierischen Menge musste nicht mehr erzeugt werden, sie war bereits da.

 
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